Es wird mal wieder Zeit für Fußball

Da ist sie die Nachricht, dass Robert Lewandowski am Ende der Saison von Borussia Dortmund zu Bayern München wechseln wird. Macht der Transfer Sinn?

Schon im zurückliegenden Sommer wurde über diesen Wechsel viel spekuliert. Doch Dortmund verzichtete auf einen möglichen Verkauf, lässt den Angreifer dafür jetzt ablösefrei ziehen. Mal gucken, wie die Dortmunder die vakante Arbeitsstelle in ihrem Sturmzentrum neu besetzen werden. Auch Robert Lewandowski dürfte vor seinem Wechsel nach Dortmund kaum jemand auf dem Zettel gehabt haben. 4,5 Millionen überwies Borussia Dortmund 2010 an Lech Posen. Dafür schoss der Stürmer im Biene-Maja-Dress bisher 103 Tore. Im Vergleich zu anderen Verpflichtungen war Lewandowski damit ein echtes Schnäppchen.

Bei Bayern München tritt Robert Lewandowski auf Mario Mandzukic. Beide Spieler sind Mittelstürmer aktueller Prägung. Bayern ist damit auch auf dieser Position doppelt mit überdurchschnittlicher Qualität besetzt. Sofort kommt die Frage nach dem Sinn der Verpflichtung von Lewandowski auf. Bayern ist durch diesen Transfer nicht so viel stärker als zuvor. Aber der Transfer ist gut fürs Ego der Bayern. Denn auch Real Madrid wollte Lewandowski verpflichten, bot angeblich sogar mehr Geld als die Münchener. Trotzdem wechselt der Pole zu Bayern München.

„Seht her, wir bekommen, wen wir wollen!“ – werden sie in München jetzt denken!

Zudem schwächt der Transfer Borussia Dortmund. Die Dortmunder sind im Moment der einzige echte Herausforderer der Münchener. Nur Dortmund verdient zurzeit mit dem Fußball aus eigener Kraft so viel Geld, dass die Borussen mit dem Krösus aus dem Süden mithalten können. Das weiß auch die Szene. Daher wird es sehr schwer für Borussia Dortmund, Robert Lewandowski preisgünstig zu ersetzen. Vielleicht ist das der eigentliche Grund für den Transfer. Denn das Abwerben des Stürmers schwächt Borussia Dortmund sportlich und wirtschaftlich.

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