„Different Places – Different Stories“

Der Kunst im öffentlichen Raum ist das grenzüberschreitende Projekt „Different Places – Different Stories“ zwischen Rhein und Maas gewidmet.

Von Ende August bis Ende November präsentiert das deutsch-niederländische Projekt 20 internationale zeitgenössische Positionen der Kunst in Städten und Gemeinden am Niederrhein.

Die Beiträge der beteiligten Künstler – ganz gleich, ob sie bildnerische, skulpturale, mediale oder performative Akzente setzen – sind immer auf den Ort ihrer Präsentation bezogen, stehen in einem Zusammenhang zu seiner Geschichte, seiner Architektur, zu Landschaft, Menschen oder Charakteristika. So wirft die Kunst ein ungewohntes Licht auf eine alltägliche, scheinbar bekannte Umgebung, schärft das Ortsprofil, hinterfragt, ironisiert oder verwandelt es – und rückt auf diese Weise die Identität und Vielgestaltigkeit einer ebenso geschichtsträchtigen wie vitalen Region neu, anders und unübersehbar ins Bewusstsein des Betrachters.

Dabei stellen die Künstler ihre Werke in engen Bezug zu den jeweiligen Aufstellorten. So wirft die Kunst ein ungewohntes Licht auf eine alltägliche, scheinbar bekannte Umgebung. Damit schärft sie das Ortsprofil, hinterfragt, ironisiert oder verwandelt es. Und rückt auf diese Weise die Identität und Vielgestaltigkeit der geschichtsträchtigen und vitalen Region verändert und unübersehbar ins Bewusstsein des Betrachters.

Der Brite Harland Miller hat für seine Performance "The Bigger the Searchlight the Larger the Circumference of the Unknown" zum Beispiel die Duisburger Innenstadt gewählt. Der britische Allrounder gilt als schillernde Figur der Kunstszene. Miller war Model, Sänger einer Band und galt einige Zeit als Kult-Designer. Heute lebt der 1964 geborene Miller als Autor und bildender Künstler in London. Für "Different Places – Different Stories" hat der Brite auf einer Grünfläche zwischen Einkaufszentrum und Landgericht mitten in der Duisburger City eine beunruhigende Szenerie mit hyperrealistischen Figuren platziert. Vom 18. bis zum 27. Sept 2009 werfen dort weiß vermummte Gestalten mit Kapuze und Mundschutz, die hinter gelbem Absperrband und starken Scheinwerfern, Fragen auf.

Initiatoren und Koordinatoren des Projekts sind die Stichting Odapark Venray und die Veranstaltergemeinschaft des Kulturraum Niederrhein e.V. in Zusammenarbeit mit den mitwirkenden Städten, Gemeinden und Veranstaltern zwischen Rhein und Maas. Offiziell eröffnet wird "Different Places – Different Stories" am 5. September zunächst um 12:00 Uhr in Venlo (Limburgs Museum, Keulsepoort 5, 5911 BX Venlo) und anschließend um 16:00 Uhr in Moers (dasSEEWERK, Silberseeweg 1a, 47447 Moers).

Weitere Informationen über "Different Places – Different Stories" gibt es unter www.places-and-stories.eu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.